Baby stillenSie werden dem Baby beim Stillen die bestmögliche Nahrung geben. Lassen Sie sich also nicht entmutigen, wenn Sie am Anfang einige Schwierigkeiten haben. Sie und Ihr Baby müssen die neuen Fertigkeiten gemeinsam erlernen, und wenn es so scheint, dass Ihr Baby zunächst nicht saugen kann oder nicht sehr lange saugt, haben Sie Geduld. Gleich nach der Geburt braucht Ihr Baby nicht viel Nahrung, und Ihre Brüste müssen sich zunächst abhärten und sich an das Saugen gewöhnen. Freunde, Verwandte, Hebammen und Säuglingsschwestern werden Ihnen Ratschläge geben, und es wird eine Weile dauern, bis Sie genügend Selbstvertrauen haben, um die hilfreichen Vorschläge zu erkennen.

Wie lerne ich zu stillen?

Nehmen Sie Kontakt mit einer Stillgruppe auf und hören Sie sich die Erfahrungen anderer Frauen an. Es lohnt sich, durchzuhalten. Nachdem Sie die erste Woche geschafft haben, können Sie sich auf die bevorstehende erfolgreiche und befriedigende Stillzeit freuen. Als Stillen wird die Ernährung des Säuglings und Kleinkinds an der Brust bezeichnet. Der etymologische Hintergrund des Wortes liegt wahrscheinlich darin, dass ein schreiendes Kind bei dieser Art der Ernährung „still“ wird.

Warum Muttermilch so gut ist?

Da die Muttermilch auf die Bedürfnisse des Säuglings genau angepasst ist und ein ungestörtes Stillen zudem den Kontakt zwischen Mutter und Kind fördert, wird heute von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der Innocenti-Declaration empfohlen, sechs Monate lang voll zu stillen, danach bis zum vollendeten 2. Lebensjahr neben geeigneter Beikost und darüber hinaus solange Mutter und Kind das wollen. Die zweitbeste Ernährung für das Neugeborene ist die abgepumpte Milch der eigenen Mutter, an dritter Stelle kommt die abgepumpte Milch einer anderen Frau (–> Frauenmilchbank), und erst an vierter Stelle künstliche Säuglingsnahrung. Das Neugeborene wird unmittelbar nach der Geburt erstmalig und in der Folge alle 2 bis 3 Stunden „angelegt“, später nach Bedarf des Kindes (Free Demand-Methode).