Babymatratze Test: Die besten Babymatratzen im Vergleich!

BabymatratzeDamit dein Baby zu jeder Zeit ruhig und in einer gesunden Liegeposition schlafen kann, braucht es eine gute Matratze, die auf seine Bedürfnisse abgestimmt ist und die zu finden hilft dir dieser Babymatratze Test.

Eltern liegt das Wohlbefinden ihres Babys sehr am Herzen und ein gesunder und ungestörter Schlaf ist dabei ein wichtiger Aspekt. Doch allein das Thema Babybett mit all seinem Zubehör ist vielschichtig und bei der Suche nach einer geeigneten Babymatratze können viele Fragen aufkommen. Dieser Ratgeber liefert Eltern alle Informationen, die sie brauchen, um sich für die richtige Matratze zu entscheiden.

Was ist eine Babymatratze?

Babymatratzen wurden speziell für die Bedürfnisse von Säuglingen und Kleinkindern entwickelt. In der Regel bekommen Kinder spätestens mit vier Jahren ein größeres Kinder- oder Junior-Bett. Die Babymatratze unterscheidet sich also vor allem durch das kleinere Format und eine Trittsicherung in Form von verstärkten Kanten. Die Füllung und die Matratzenbezüge ähneln den Matratzen für Erwachsene. Je nach Matratzenart kann ein zusätzlicher Nässeschutz integriert sein. Auf dem Markt gibt es viele unterschiedliche Produkte, die sich in puncto Größe und Form an das Angebot von Babybetten anpassen.

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Um den Eltern die Kaufentscheidung zu erleichtern, werden in regelmäßigen Abständen unterschiedliche Matratzenmodelle verschiedener Herstellern von Prüfkommissionen wie Stiftung Warentest oder Ökotest getestet und bewertet. Ein Babymatratze Vergleich bietet eine gute Übersicht über unterschiedliche Preise, Füllungen, Eigenschaften und Gütesiegel.

Welche Modelle gibt es?

Von außen sehen die verschiedenen Matratzenmodelle sehr ähnlich aus, den großen Unterschied macht die Füllung, also der Matratzenkern. Die vier gängigsten Arten werden in Schaumstoffkern, Federkern, Latex Matratze und Naturfaser unterschieden. Grundsätzlich sind das die gleichen Matratzenarten, die auch für Erwachsene erhältlich sind. Weniger häufig werden bei Babymatratzen Produkte mit Kokosfüllung, Polyvlies oder Memoschaum angeboten.

Die Art und Beschaffenheit der Bezüge kann unterschiedlich sein, allerdings ist Baumwolle das beliebteste Bezugsmaterial. Der Bezug dient vor allem dem Schutz der Matratze und ist meistens weiß, cremefarben oder in einem Naturton gehalten. Weniger häufig sind bunte Bezüge mit Kindermotiven.

Welche Vorteile bietet ein Schaumstoffkern?

Babymatratzen mit Schaumstoffkern sind die Klassiker und gelten als die beliebtesten Modelle. Bei einem Babymatratze Vergleich sind sie am häufigsten vertreten und erzielen meistens die besten Ergebnisse. Der größte Vorteil von Kaltschaummatratzen ist, dass sie eine besonders stabile Lage des Babys ermöglichen. Durch die hohe Anpassungsfähigkeit der Matratze an die Anatomie des Kindes liegt es in einer gesunden und ruhigen Schlafposition. Außerdem bringen diese Babymatratzen eine gute Druckverteilung mit sich. Da Babys beim Schlafen noch nicht eigenständig ihre Liegeposition verändern können, erhöht eine gute Lage den Schlafkomfort deutlich.

Matratzen mit Schaumstoffkern sind außerdem sehr gut für Allergiker geeignet. Durch den Schaumstoff sind sie sehr atmungsaktiv und leiten Feuchtigkeit effektiv ab. Das Innere der Matratze bleibt trocken und gut durchlüftet. In diesem Klima nisten sich Hausstaubmilben ungern ein. Ebenfalls beliebt sind Kaltschaum-Matratzen für ihre wärmeregulierenden Eigenschaften. Babys, die leicht frieren, werden besser warm gehalten. Umgekehrt kann die Wärmeisolierung zum Nachteil werden. Bei Babys, denen schnell heiß wird, kann die Hitze und die durch das Schwitzen entstehende Flüssigkeit nicht so gut abgeleitet werden.

Der Bezug dieser Modelle besteht meistens aus reiner Baumwolle oder einem Baumwolle-Polyester Gemisch. Dieses Material ist leicht stellenweise zu reinigen oder zu waschen. Insgesamt sind Matratzen mit Schaumstoffkern pflegeleicht und einfach in der Handhabung. Verglichen mit anderen Matratzen haben sie häufig das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und die größte Auswahl an unterschiedlichen Modellen.

Vorteile einer Kaltschaummatratze:

  • Große Auswahl, durch viele unterschiedliche Ausführungen
  • Sehr gute Druckverteilung, dadurch hoher Liegekomfort
  • Sehr atmungsaktives Material
  • Ausgezeichnete Wärmeregulierung
  • Für Allergiker geeignet
  • Einfache Handhabung und Pflege

Nachteile einer Kaltschaummatratze:

  • Eventuell erhöhte Feuchtigkeitsbildung bei stark schwitzenden Babys
  • Bei weniger gutem Material ein schnelleres Durchliegen

Was macht einen Federkern aus?

Ebenfalls klassisch und eine populäre Alternative zur Babymatratze mit Schaumstoffkern sind Produkte mit Federkern. Dabei lassen sich zwei Federsysteme unterscheiden: Bonell oder Taschenfederkern. Die einzelnen Bonellfedern werden durch Drähte miteinander verbunden, wodurch sich der Druck auf eine Fläche auswirkt. Diese Eigenschaft nennt man flächenelastisch. Durch dieses Mitfedern entsteht ein weiches und komfortables Liegegefühl. Alternativ dazu gibt es die Taschenfedern, die einzeln in kleine Taschen eingenäht werden.

Dadurch reagieren nur einzelne Punkte und nicht Flächen auf den Druck des Körpergewichtes. Mit einer hohen Punktelastizität wird eine höhere Festigkeit erreicht, da die Matratze nur an den Stellen nachgibt, an denen Druck ausgeübt wird. Für Babys ist diese Variante besser geeignet, da ein zu starkes Einsinken des Köpfchens verhindert wird. Diese Art der Babymatratze ist besonders stabil, passt sich aber dennoch gut der Anatomie des Kindes an und sorgt für einen hohen Liegekomfort. Insgesamt überzeugen Federkernmatratzen durch eine hervorragende Atmungsaktivität und eine höhere Strapazierfähigkeit.

Preislich liegen einem ähnlichen Preissegment wie die Kaltschaum-Matratzen. Je nach Modell sind sie etwas günstiger, das Preis-Leistungs-Verhältnis bleibt aber trotzdem gut. Als nachteilig kann die nicht ideale Feuchtigkeitsregulierung genannt werden. Eventuell kann die Matratze sich feucht anfühlen, wenn dein Kind viel schwitzt.

Sie sind weniger für allergische Babys geeignet. Die Durchlüftung der Federkernmatratze ist zwar gut, in den Taschen können sich aber leichter Staubmilben ansiedeln. Auch für leicht frierende Babys ist sie nicht ideal, da sich die Matratze kühler anfühlen kann.

Vorteile der Federkernmatratze:

  • Sehr hohe Stabilität und Punktelastizität
  • Hohe Strapazierfähigkeit
  • Sehr atmungsaktiv
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Nachteile der Federkernmatratze:

  • Nicht ideale Feuchtigkeitsregulierung
  • Bedingt für Allergiker geeignet
  • Kann sich kühler anfühlen

Welche Eigenschaften haben Latex Matratzen?

Matratzen, die mit einem Latex Kern gefüllt sind, gelten als sehr hygienisch, da sie staubfrei sind und sich Milben nicht in den festen Kern einnisten können. Für Kleinkinder mit Allergien sind sie daher sehr gut geeignet. Sie bieten außerdem einen hohen Schlafkomfort, da sie über eine hohe Punktelastizität verfügen und sich gut an den Körper anpassen. Allerdings sind sie verhältnismäßig schwer, daher einfach in der Handhabung und häufig auch wesentlich teurer.

Der Latex Kern kann aus unterschiedlichen Materialien gefertigt werden. Zur Herstellung können natürliche Materialien wie Naturkautschuk oder synthetische wie Rohöl verwendet werden. Die synthetische Kautschukmilch wird petrochemisch aus Erdöl hergestellt, Naturkautschuk ist ein rein natürliches Produkt, das direkt als Saft aus Kautschukbäumen entnommen wird. Je nach Matratzenkern werden die beiden Latexarten in einem bestimmten Verhältnis gemischt. Gemischte Matratzen Kerne können einen Naturlatex Anteil von bis zu 60 % haben.

Babymatratzen aus Latex passen sich gut an den Körper des Kindes an und ermöglichen ihm so einen bequemen und ruhigen Schlaf. Allerdings können reine Latex Matratzen zu weich sein, weshalb du auf den Härtegrad achten solltest. Etwas fester ist ein Kokos-Latex Gemisch. Es ist sehr beliebt, da es eine hohe Elastizität bei vergleichsweise hoher Festigkeit aufweist. Das garantiert deinem Baby eine gemütliche und gleichzeitig stabile Liegeposition. Um Elastizität und Liegekomforts optimal zu erhalten sollte die Matratze in regelmäßigen Abständen gewendet werden.

Vorteile der Latex Matratze:

  • Gute Feuchtigkeitsregulierung und Wärmeisolierung
  • Sehr hygienisch, staubfrei und daher für Allergiker empfohlen
  • Sehr gute Anpassung an den Körper

Nachteile der Latex Matratze:

  • Reines Latex kann zu weich sein
    Schwer und daher nicht einfach zu handhaben
    Verhältnismäßig teuer

Welche Vorteile hat eine Kokos Matratze?

Immer beliebter werden Babymatratzen aus reinen Naturfasern. Je nach Ausführung besteht die Matratzenfüllung dabei aus nur einer Naturfaser oder aus einer Kombination verschiedener Fasern.

Neben der Natürlichkeit des Materials verfügen Babymatratzen aus Naturfasern über eine sehr gute Feuchtigkeitsregulierung, da die Flüssigkeit schnell aufgenommen und abgeleitet wird. Außerdem sind sie frei von chemischen Substanzen, weshalb sie sich für empfindliche Babys besonders eignen. Allerdings sind Naturfasermatratzen verglichen mit anderen Matratzenarten sehr pflegeintensiv. Regelmäßiges Lüften ist extrem wichtig, damit die Fasern ausreichend trockenen können. Bei längerfristig feuchten Fasern entsteht die Gefahr der Bildung von Keimen oder Schimmel.

Vorteile der Kokos Matratze:

  • Sehr natürliche Materialien
    Sehr gute Feuchtigkeitsregulierung
  • Für Allergiker empfohlen

Nachteile der Kokos Matratze:

  • Pflegeintensiv
  • Höhere Anschaffungskosten

Worauf muss ich beim Kauf achten?

Viele verschiedene Modelle werden zuerst in einem Babymatratze Test intensiv geprüft und danach in einem Babymatratze Vergleich gegenübergestellt. Diese Ergebnisse dienen dir als Anhaltspunkt und Entscheidungshilfe. Alle Modelle, die ein sehr gutes und gutes Ergebnis erzielten, entsprechen einer Kaufempfehlung. Die weiteren Faktoren hängen von deiner persönlichen Situation ab. Die erste Entscheidung ist die, welche Füllung die Babymatratze haben soll.

Die Schaumstoffmatratzen sind uneingeschränkt zu empfehlen, da sie alle wichtigen Kriterien wie Atmungsaktivität, Punktelastizität, gute Feuchtigkeitsregulierung und Wärmeisolation erfüllen und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen. Sie sind auch für Allergiker geeignet und einfach in der Pflege und Handhabung.

Federkernmatratzen sind richtig für dich, wenn du ein langlebiges, robustes Produkt suchst, das etwas fester ist. Diese Matratzen sind einfach in der Pflege und Handhabung und auch schon für einen günstigeren Preis erhältlich. Sie sind weniger gut für Allergiker geeignet.

Latexmatratzen sind die richtige Entscheidung, wenn du ein staubfreies, hygienisches Produkt suchst, das gut für Allergiker geeignet ist. Diese Babymatratze ist nicht für dich geeignet, wenn du ein günstiges und leicht zu handhabendes Produkt möchtest. Eine Babymatratze aus Naturfasern ist die richtige Wahl, wenn du Wert auf ein komplett natürliches Produkt legst und bereit bist höhere Anschaffungskosten und mehr Zeit für die Pflege zu investieren.

Atmungsaktivität, Feuchtigkeitsregulierung und Wärmeisolation

Andere wichtige Eigenschaften einer idealen Babymatratze sind: eine gute Atmungsaktivität des Materials, eine gute Feuchtigkeitsregulierung und eine entsprechende Wärmeisolation.
Atmungsaktivität bedeutet, dass das Material so großporig ist, dass Luft hindurch kann. Es ist also eine andere Bezeichnung für luftdurchlässig. Feuchtigkeitsregulierung bedeutet, dass die Matratze Schweiß und andere Körperflüssigkeiten schnell aufnimmt und nach und nach an die Luft in der Umgebung abgibt. Im Prinzip geht es um die Trocknung durch Verdunstung.

So bleibt ein angenehmes und trockenes Schlafklima erhalten. Wärmeisolation bedeutet, dass die Matratze die Körperwärme speichert und wieder abgibt. Bei geringer Wärmeisolation speichert die Matratze die Wärme weniger, wodurch sie eher kühl erscheint. Bei hoher Wärmeisolation kann es zu einem Hitzestau kommen, wenn der Körper sehr heiß ist, da das Material die Wärme direkt zurückgibt und nicht ableitet. Alle vorgestellten Modelle im Babymatratze Vergleich erfüllen diese Kriterien.

Was sind die Standardmaße?

Die meisten Matratzen Modelle gibt es in den Standardmaßen 60 x 120 cm und 70 x 140 cm. Diese entsprechen den gängigen Babybettmaßen, weshalb sie problemlos unabhängig vom Bett gekauft werden können. Solltet ihr ein Bett haben, das selbst gezimmert wurde oder schon älter ist und daher andere Maße aufweist, ist es wichtig, dass ihr sehr gut ausmesst.

Die Matratze muss perfekt in das Bettchen passen. Sie darf weder zu klein noch zu groß für den Rahmen sein, die Trittkanten oder Matratzenkanten müssen genau mit dem Rahmen des inneren Bettgestells abschließen.

Eine Matratze ist zu klein, wenn zwischen Bettgestell und Matratze ein Spalt ist. Eine Matratze ist zu groß, wenn sie in das Bettgestell gedrückt werden muss oder sich in der Mitte nach oben wölbt.

Für Wiegen und Reisebettchen gelten andere Formate, da die Matratzen kleiner sind. Spezielle Matratzen für ovale Betten oder andere Sondergrößen sind in einem Babymatratze Vergleich nicht enthalten.

Was ist die ideale Matratzenhöhe?

Die ideale Matratzenhöhe richtet sich nach dem Bettgestell und der geplanten Verwendungsdauer. Soll das Baby nur im ersten Jahr darauf schlafen und dann ein größeres Bett bekommen, ist eine dünnere Matratze ausreichend. Für Kleinkinder ist eine höhere Matratze besser geeignet. Dünne Matratzen liegen bei häufiger Benutzung leichter durch und müssen im Zweifelsfall früher ersetzt werden.

Wichtig ist, dass sich keine Kuhlen bilden und die Stützfunktion optimal bleibt. Du solltest eine Babymatratze kaufen, die 8 – 10 cm hoch ist. Das entspricht einer mittleren Höhe. Damit ist so auch für Kleinkinder bis zu 4 Jahren noch gut geeignet.

Welchen Härtegrad sollte die Matratze haben?

Wichtiger als die Höhe ist der Härtegrad der Matratze und der ist vor allem von der gewählten Füllung abhängig. Der Körper des Babys ist erst am Anfang seiner Entwicklung, weshalb der Wirbelsäule noch die S-Krümmung eines Erwachsenen fehlt. Um Rücksicht auf die Anatomie des Kindes zu nehmen, sollte eine Matratze mit Härtegrad mittel bis hart gewählt werden, damit sie genug Stabilität bietet ist.

Bezüglich des Härtegrads kannst du bedenkenlos eine Babymatratze kaufen, die hier vorgestellt wird. Alle Modelle aus dem Babymatratze Test berücksichtigen, dass vor allem das Köpfchen gestützt werden muss und nicht tiefer als maximal 2 – 3 cm in die Matratze einsinken darf, um die Gefahr des plötzlichen Kindstods zu vermeiden. Würde der Kopf tiefer in die Matratze sinken, könnte das Baby nicht mehr richtig atmen und gleichzeitig Schwierigkeiten haben sein Köpfchen eigenständig in eine andere Position zu bringen.

Warum sind verstärkte Trittkanten empfehlenswert?

Je nach Modell und Hersteller unterscheiden sich einige Ausstattungsmerkmale, wie beispielsweise die verstärkte Trittkante, die ein wichtiges Sicherheitsmerkmal ist. Eine Trittkante, ist nichts anderes als ein verstärkter Rand der Babymatratze. Sie kann nur an den Längsseiten oder an allen vier Seiten eingearbeitet sein. Verstärkte Trittkanten sorgen dafür, dass das Baby einen festeren Halt und mehr Stabilität hat und nicht mit den Füßchen zwischen Matratze und Bettgestell rutscht, wenn die Matratze nachgibt. Dadurch wird die Verletzungsgefahr bei den ersten Stehversuchen oder beim Spielen vorgebeugt.

Weil die Sicherheit des Kindes vorgeht haben fast alle Produkte im Babymatratze Test eine verstärkte Trittkante. Der einzige Nachteil ist, dass dieses Ausstattungsmerkmal den Preis erhöht. Dennoch überwiegen die Vorteile, weshalb wir eine Matratze mit Kantenverstärkung an mindestens zwei Seiten empfehlen.

Welche Punkte sind für die Kaufentscheidung noch wichtig?

Neben der Füllung hat natürlich auch der Bezug der Matratze Eigenschaften, die eine wichtige Rolle spielen. Besonders geeignete Bezüge sind daher überwiegend aus Baumwolle, da dieser Stoff besonders atmungsaktiv und luftdurchlässig ist.

Bezug

Unangenehme Gerüche durch eingetrocknete Flecke können den Schlaf des Babys erheblich beeinträchtigen. Deshalb sollte der Bezug der Matratze auf jeden Fall abnehmbar und bei mindestens 60 C waschbar sein. Besonders pflegefreundliche Bezüge sind sogar für den Trockner geeignet. Manche Produkte werden mit einem teilbaren Bezug angeboten. Das ist sehr praktisch, da eine Seite des Bezugs auf der Matratze im Kinderbett bleiben kann, während die andere Seite in der Waschmaschine ist.

Die Beschaffenheit des Bezugs sollte außerdem die Wärmeregulierung unterstützen, damit ein Hitzestau zwischen Kind und Matratze vermieden werden kann. Das Material des Bezuges sollte so beschaffen sein, dass ein eigenständiger Temperaturausgleich stattfindet. Friert das Baby, kann die Matratze die vorhandene Wärme speichern und zurückgeben. Schwitzt das Kind, muss durch gute Luftzirkulation die entstehende Hitze reguliert werden. Hierbei gilt zu beachten, dass die Körpertemperatur des Säuglings von der Kleidung, einem Schlafsack oder verwendeten Kissen und Decken mitbeeinflusst wird.

Bei der Feuchtigkeitsaufnahme scheiden sich die Geister. Es gibt Bezüge, die die Nässe eher absorbieren. Vorteil ist, dass das Produkt gut gereinigt werden kann, weil die Flüssigkeit nicht in die Füllung vordringt. Andererseits bleibt das Material eher feucht, was unangenehm für das Baby ist und langfristig zur Bildung von Keimen führen kann, wenn die Matratze nicht vollständig trocknet. Die Empfehlung ist ein teilbarer Bezug aus Baumwolle, der für Waschmaschine und Trockner geeignet ist, sich leicht reinigen lässt, aber nicht feuchtigkeitsabweisend ist.

Schadstoffe

Leider gibt es immer wieder Fälle von nachgewiesenen Schadstoffen in Kinderprodukten. Da diese vor allem in Matratzen fatale Folgen haben, werden qualitativ hochwertige Produkte verschiedenen Qualitätsprüfungen unterzogen und mit Gütesiegeln versehen, die die Prüfung bestätigen, bevor sie in den Handel gelangen.

Ein guter Babymatratze Test reduziert die Gefahr ein Produkt zu kaufen, das mit Schadstoffen belastet ist, sehr deutlich. Da Schadstoffe in Matratzen im Verdacht stehen das Risiko des plötzlichen Kindstodes zu erhöhen, solltest du deine Kaufentscheidung davon abhängig machen, ob entsprechende Kennzeichnungen und Prüfsiegel wie beispielsweise Oeko-Tex 100 und LGA für das Modell vorliegen.

Kaufzeitpunkt

Der Zeitpunkt des Kaufs wird idealerweise so gewählt, dass die Matratze genügend Zeit zum Auslüften hat. Manche Produkte riechen in den ersten Tagen ziemlich intensiv, spätestens nach ein paar Wochen ist der Geruch jedoch verschwunden. Das ist etwas unangenehm, aber nicht beunruhigend, da der Geruch nicht auf Schadstoffe zurückzuführen ist.

Dennoch solltest du die Matratze rechtzeitig kaufen, damit sie genügend Zeit zum Lüften und Ausdünsten hat. Nach der Empfehlung von Stiftung Warentest sollte eine Woche Lüften bei geöffnetem Fenster ausreichen, damit das Baby in einer angenehmen und frischen Atmosphäre schlafen kann.

Wie pflege und reinige ich eine Babymatratze

Damit die Matratze nach dem Kauf lange in einem guten Zustand bleibt, helfen dir ein paar einfache Pflegetipps. Welche das genau sind und wie du sie anwenden kannst, erfährst du in den nachfolgenden Abschnitten.

Was bedeutet Luftzirkulation?

Eine gute Belüftung des Kinderzimmers ist wichtig, damit sich das Baby wohlfühlt. Darüber hinaus ist es sinnvoll darauf zu achten, dass um das Bett herum genug Möglichkeit für Luftzirkulation besteht. Das heißt, unter dem Bett sollte freier Raum sein. Erst recht, wenn die Matratze selbst nicht über optimale Atmungsaktivität und Luftzirkulation im Inneren verfügt, bei synthetischem Latex zum Beispiel.

Die Luftzirkulation kann durch Lüften des Schlafbereichs, am besten mehrfach am Tag, verbessert werden. Dazu werden Fenster und Tür für etwa 10 Minuten komplett geöffnet werden. Das Baby sollte sich während des Lüftens in einem anderen Raum aufhalten, damit es keinen Zug bekommt.

Wie häufig muss die Babymatratze gewendet werden?

Warum muss eine Babymatratze gewendet werden? Muss sie überhaupt gewendet werden? Die Vorteile des regelmäßigen Wendens liegen darin, dass sich eine Seite nicht stärker abnutzt und durchliegt als die andere, außerdem wird die Belüftung verbessert. Diesem Punkt wird oft wenig Aufmerksamkeit geschenkt, doch bleibt die Matratze dadurch länger in gutem Zustand. Liegemulden werden vermieden und eventuell angestaute Feuchtigkeit kann schnell trocknen. Am einfachsten wendest du die Matratze, wenn das Bett sowieso mit frischer Bettwäsche neu bezogen wird.

Wie oft eine Matratze gewendet werden sollte, ist hauptsächlich vom Material abhängig. Dünnere und sehr günstige Produkte müssen öfter gewendet werden. Damit vermeidest du, dass sich Mulden bilden, wenn sich das Material an die Körperstruktur anpasst. Federkernmatratzen bilden eine Ausnahme, sie müssen nicht gewendet werden, da der innere Aufbau anders ist und eine sehr gute Luftzirkulation bereits bei der Herstellung einkalkuliert wurde.

Hast du die für den Kauf eines Produktes mit einer Baby- und einer Kleinkindseite entschieden, solltest du ein regelmäßiges Drehen unterlassen, um die Vorteile nicht in das Gegenteil zu verwandeln. Wann dein Kind bereit ist von der Babyseite auf die Juniorseite zu wechseln musst du individuell nach dem Entwicklungsstand deines Kindes entscheiden.

Wie kann ich die Matratze am besten reinigen?

Die Matratze ist mit einem Bettlaken vor leichten Verschmutzungen geschützt, häufig reicht es aus nur die Bettwäsche zu waschen. Geht doch einmal etwas durch das Laken, ist es sinnvoll die Flecken schnell zu entfernen. Je nach Fleck und Verschmutzungsgrad kann es ausreichen die Stelle nur mit warmem Wasser, etwas Reinigungsmittel und einem Tuch zu reinigen. Spuckt das Baby oder ist die Windel undicht, ist es sinnvoll den Bezug abzunehmen und bei 60°Grad in der Waschmaschine zu waschen. Die genauen Waschangaben musst du dem Etikett oder der mitgelieferten Bedienungsanleitung entnehmen.

Bei einer sehr starken Verschmutzung, bei der Flüssigkeiten in das Innere der Matratze vordringen konnten, ist eventuell eine gründliche Reinigung angebracht. Mit einem Waschsauger kannst du es selbst zu Hause versuchen. Noch gründlicher ist jedoch eine professionelle Reinigung, die in spezialisierten Wäschereien angeboten wird.

Welches Zubehör benötige ich für das Babybett?

Einige, aber nicht alle Matratzen haben einen integrierten Nässeschutz oder einen sehr schnell trocknenden Bezug. Schwitzt dein Baby stark, im Sommer oder durch Fieber, spuckt es häufig oder ist die Windel von Zeit zu Zeit undicht, kann sich das dauerhaft negativ auf die Matratze auswirken. Die Körperflüssigkeiten gelangen so in den Matratzen Kern und können schlechter abgebaut werden. Wenn zusätzlich die Luftzirkulation eingeschränkt ist und das Trocknen der Matratze erschwert, entstehen unhygienische Gerüche, Bakterien und Keime und im schlechtesten Fall sogar Schimmel.

Da das bei Babys häufig passiert und du nicht gleich eine neue Babymatratze kaufen willst, kannst du zusätzlich eine Nässeschutzeinlage oder eine Matratzenauflage für das Bettchen besorgen. Diese Schoner werden einfach mit einem Gummizug über die Ecken der Matratze gespannt und so befestigt. Sie nehmen Flüssigkeiten auf und trocknen gleichzeitig sehr schnell, wodurch die Matratze verschont bleibt. Schonauflagen bestehen in der Regel aus hautfreundlicher und atmungsaktiver Baumwolle und sind in unterschiedlichen Dicken erhältlich. Dickere dienen eher dem Nässeschutz, dünnere dem Fleckenschutz.

Die Produkte sind bei 60 bis 90 °C waschbar, um Keime abzutöten und auch starke Verschmutzung zu entfernen. Hast du dich für einen Nässeschutz entschieden, achte darauf, dass nur eine Seite wasserdicht ist. Wasserabweisendes Material an der Oberseite würde dazu führen, dass dein Baby eine Weile feucht liegt, bis du Kind und Bettchen frisch machen kannst. Flüssigkeiten müssen von dem Material unbedingt aufgenommen werden, damit sie weitergeleitet und getrocknet werden können, weshalb ein atmungsaktive und luftdurchlässige Baumwolle empfohlen wird.

Wie wichtig ist der Lattenrost?

Ein guter Lattenrost ist neben der Matratze das wichtigste Element des Bettchens. Für Babys und Kleinkinder muss der Lattenrost nicht höhenverstellbar oder an Gewicht und Körperzonen anpassungsfähig sein. Ein normaler, aber qualitativ hochwertiger Lattenost ist vollkommen ausreichend und als Rahmen Lattenrost oder Roll-Lattenrost erhältlich.

Wichtig ist, dass er perfekt in das Bettgestell passt und die Latten gut befestigt sind, um ein Herausrutschen zu vermeiden, wenn das Kind mal im Bettchen steht, oder hüpft. Die meisten Bettgestelle bringen ihren Lattenrost bereits mit, er muss also nur ausgewählt, aber nicht separat angeschafft werden.

Wichtig ist zusammen mit dem Lattenrost einen guten Matratzenschoner zu kaufen, der zwischen dem Rost und der Matratze liegt. Er sorgt für einen optimalen Schutz der Matratze und verhindert Beschädigungen am Bezug.

Welche sind die führenden Hersteller?

Die folgenden Hersteller gehören zu den bekanntesten und führenden Anbietern für Babymatratzen und haben sehr gut bewertete Marken auf dem Markt. Fünf der beliebtesten Hersteller stellen wir etwas genauer vor:

  • BestCare: Vor allem bekannt für reine Naturfasermatratzen ist die Produktlinie BestCare des deutschen Unternehmens Pemicont. Die natürlichen Matratzen sind häufig mit einer Baby-und Juniorseite ausgestattet und sehr empfehlenswert.
  • Ravensberger: Das deutsche Qualitätsunternehmen Ravensberger bietet seit 2003 Matratzen in verschiedenen Ausführungen für Kinder an. Hauptsächlich werden hochwertige Kaltschaummatratzen für Babys angeboten, doch auch Latex Matratzen sind im Programm des Unternehmens vertreten. Die Produktion der Schaummatratzen erfolgt ausschließlich in Deutschland.
  • Sun Garden: Die deutsche Firma wurde bereits 1982 gegründet. Mit dem Vertrieb von Gartenkissen gehört das Unternehmen zu den Marktführern in Europa. Die neuere Sparte Babymatratzen entwickelte sich in den letzten Jahren schnell und äußerst erfolgreich. Inzwischen gehören die Sun Garden Produkte mit zu den beliebtesten.
  • Träumeland: Hinter der Marke Träumeland verbirgt sich das deutsche Unternehmen Nösslböck, das schon seit 100 Jahren besteht und sich inzwischen auf die Produktion von Babymatratzen spezialisiert hat. Die Marke Träumeland gibt es seit 1995. Der Schwerpunkt der Matratzenentwicklung liegt auf der optimalen Wärmeentwicklung.
  • Zöllner: Das ebenfalls deutsche Familienunternehmen Julius Zöllner produziert bereits seit fast 60 Jahren hochwertige Produkte für Babys und Kinder. Besonders beliebt sind die ausschließlich in Deutschland gefertigten Matratzen, die einer intensiven Qualitätsprüfung unterzogen werden. Vor allem die Schadstofffreiheit soll gewährleistet werden.

Dieser Nennung und Vorstellung von Marken und Herstellern entspricht nur einer Auswahl. Der Markt ist stark umkämpft und es gibt viele beliebte und renommierte Unternehmen, die Produkte mit hohen Qualitätsstandards auf dem Markt platziert haben.

Fazit

Es gibt eine sehr große Auswahl von Babymatratzen in sehr guter Qualität. Die verschiedenen Produkte sind in zahlreichen Ausführungen und verschiedenen Größen erhältlich. Als Erstes ist es wichtig, dass die Matratze und das Kinderbett zusammenpassen. Die Größe und die Form müssen genau aufeinander abgestimmt sein.

Beim Material für die Füllung des Matratzenkerns kannst du zwischen Schaumstoff, Federkern, Latex, und Naturfasern wie Kokos wählen. Außerdem sind wichtige Entscheidungskriterien das Maß, der Härtegrad, die Pflege und Reinigung und eventuelle Zusatzeigenschaften wie zum Beispiel eine verstärkte Trittkante, die die Sicherheit deines Babys erhöhen.

Auch der Härtegrad der Matratze ist wichtig. Sie darf weder zu hart noch zu weich sein. Ist sie zu hart, liegt das Baby unbequem und kann Haltungsschäden bekommen. Ist sie zu weich, ist das Köpfchen nicht ideal gestützt und kann einsinken, wodurch Probleme bei der Atmung auftreten können. Die Wärmeisolation und Feuchtigkeitsregulation der Matratze solltest du von deiner Wohnsituation abhängig machen und wenn du bis nach der Geburt warten möchtest auch von den individuellen Körpereigenschaften deines Kindes.

Eine neue Matratze sollte mehrere Wochen oder mindestens Tage auslüften. Der Geruch ist zwar nicht schädlich, kann den Schlaf des Babys aber stören. Manche Modelle, vor allem Latex Matratzen, sollten regelmäßig gewendet werden damit sie ihre Elastizität erhalten. Babymatratzen aus Naturfaser müssen zusätzlich regelmäßig gelüftet werden

Wie treffe ich die richtige Entscheidung?

In vielen Fällen wird der Testsieger aus dem Babymatratze Vergleich auch dein Favorit sein. Das beste Produkt aus dem Vergleich muss aber nicht gleichzeitig das Beste für dein Baby sein. Wenn du auch andere Meinungen und Erfahrungen einbeziehen möchtest, unterstützen dich die Kundenrezensionen. Willst du, nachdem du die Matratze gekauft und eine Weile getestet hast, auch andere Eltern beim Babymatratze kaufen unterstützen, kannst du deine Erfahrung in einer eigenen Kundenrezension teilen.

Alle Matratzen, die sehr gute oder gute Bewertungen im Babymatratze Vergleich erhielten, sind empfehlenswert und sorgen dafür, dass dein Baby einen ruhigen, gesunden und sichern Schlaf hat. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet eine Kaltschaummatratze, die als beliebtestes Modell gilt. Der Schlafkomfort ist durch eine ideale Körperanpassung und eine gute Feuchtigkeitsregulierung sehr hoch. Außerdem sind sie einfach zu pflegen. Federkernmatratzen sind etwas fester, dafür aber auch robuster. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut und bietet häufig die günstigsten Produkte. Für Allergiker sind sie weniger empfehlenswert.

Suchst du ein hygienisches, staubfreies und dadurch besonders für Allergiker geeignetes Produkt, solltest du eine Babymatratze kaufen, die eine Latexfüllung hat, am besten mit Kokosverstärkung. Sie ist wesentlich schwerer, teurer und erfordert mehr Pflege. Suchst du aus Überzeugung ein reines Naturprodukt, das frei von Schadstoffen und Chemie ist, entscheide dich für eine Naturfasermatratze aus Kokos. Diese Modelle sind zwar teurer und pflegeintensiver, aber sehr gut für das Baby.

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