BabystramplerSobald das Kind da ist (oder auch schon früher), kaufen Eltern gerne schon mal Babykleidung ein. Babymode aber auch Kindermode für Kleinkinder, Kindergartenkinder und Schulkinder – die Industrie hat diesen Zweig längst als hoch rentablen Verkaufszweig für sich entdeckt und so ist es kein Wunder, dass Modehäuser und sogar Designer mit breiten Produktpaletten aufwarten und alles von Strampler über Bodies, Babyshirts, Babyhosen und vieles mehr anbieten. Oftmals allerdings auch zu Preisen, die ein Erwachsenen-T-Shirt beispielsweise auch kosten würde. Da fragt sich wohl mancher Elternteil: Wieso so viel Geld ausgeben wenn das Kind nach einigen wenigen Monaten oder sogar nur Wochen da wieder raus gewachsen ist und die Kinderklamotten dann nicht mehr benötigt werden? Zumal es heutzutage noch mehr wie vielleicht vor ein oder zwei Jahrzehnten eh eine teure Angelegenheit ist, ein Kind zu kleiden, zu ernähren, es in den Kindergarten oder die KiTa zu schicken. Viele greifen auf eine altbewährte Methode zurück: Second-Hand-Babymode.

Die Second-Hand-Babymode

Sicherlich, nicht alles ist dafür unbedingt geeignet, zum Beispiel ist es verständlich, dass alles, was direkt am Körper getragen wird wie z. B. Bodies u. ä., eher selber gekauft werden. Aber was spricht dagegen, eine wärmende Winterjacke oder einen Babyoverall für die kalte Jahreszeit gebraucht zu holen? Zumal in vielen Familien eh die Kindermode von den älteren Geschwistern an die Jüngeren vererbt werden. Kindermode ist heutzutage auch farblich viel neutraler gehalten, so dass es nicht unbedingt der Fall sein muss, dass Jungen nur blau tragen und Mädchen nur rosa.

Mein Tipp

Gucken Sie sich ruhig bei den großen Babymode- und Kindermode-Kaufhäusern um, sowohl bei Ihnen in der Stadt wie auch online. Ein paar Sachen will man vielleicht einfach unbedingt neu haben. Bei vielen Kleidungsstücken wie Jacken, Hosen, Overalls usw. gibt es aber in Form von Kinder-Kleiderbörsen und Secondhandläden für Kindermode sicherlich auch das ein oder andere preisgünstige Schnäppchen zu machen!

Secondhand-Kindermode und „geerbte“ Kleidungsstücke haben einen Vorteil:

Sie wurden schon oft gewaschen und sind damit ökologisch sicherlich wesentlich hautverträglicher als neuproduzierte Ware. Bei neu gekauften Kindermode-Teilen empfiehlt es sich, diese Kleidungsstücke mindestens einmal vor dem ersten Tragen zu waschen um Produktionsrückstände sowie Farbstoffe und Bleichmittel herauszuwaschen. Achten Sie zudem auf die Baby-Kleidungsgrößen. Als Faustregel gilt: Die Zahl (Größe 50, 56, 62, 68 usw.) entspricht in etwa der Größe ihres Kindes in cm.