Baby mit SchnullerVor nicht all zu langer Zeit ist bekannt geworden, dass im Lieblings-Babyspielzeug dem Schnuller, auch Babysauger genannt, die Alltagschemikalie “Bisphenol A” enthalten ist. Namhafte Hersteller von Schnullern wie Babysmile, Dentistar, Babylove, NUK (alle Latex-Schnuller), Avent, Mam und Baby-Nova (alle Silikon-Schnuller) wurden getestet und analysiert.

Warum ist Bisphenol A bedenklich?

Bisphenol A ist wegen ihrer hormonartigen Wirkung sehr umstritten. Während sie bei Mäusen schon in geringen Mengen die Fortpflanzung gefährden kann, ist es beim Säuglingen noch nicht ganz belegt.

Fest steht lediglich, dass Säuglinge und auch Kleinkinder besonders empfindlich auf hormonartige Schadstoffe wie Bisphenol A reagieren. Im durchgeführten Test konnte nachgewiesen werden, dass nicht nur in den Kunststoffschildchen, sondern auch in den Saugerteilen, die aus Silikon und Latex hergestellt werden, sich ein BPA (Bisphenol A) Anteil beinhaltet. Die Chemieexpertin vom Bund Batricia Cameron kann sich nicht erklären warum auch die Saugerteile BPA Anteile enthielten, weil normalerweise BPA bei deren Herstellung nicht verwendet wird. Der Verdacht, dass die Chemikalie schon bereits bei der Herstellung von Latex- oder Silikon mit eingeschleust wurde, ist nicht auszuschließen.

Fazit

Bisher ist aber noch immer unsicher, wie viel Säuglinge von dem BPA, der in den Schnullern enthalten ist, tatsächlich aufnehmen. Aufgrund dessen führt das Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin eigene Analysen an Saugteilen von Schnullern durch. Zur Verwunderung des BfRs, der die Studie vom Bund über das BPA in Saugteilen fand. Vom Kauf eines Schnullers, der im Saugteil Bisphenol enthält ist also abzuraten.

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